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DIE DEUTSCHE SPRACHE ALS SCHRITT ZUR INTEGRATION

Der Verein zur Integrationsförderung leistet seit 25 Jahren wertvolle Arbeit.

Ein Wiedersehen mit ehemaligen Schülern und Lehrern gab es am Samstag bei der weihnachtlichen Jubiläumsfeier des Vereins zur Integrationsförderung.

Seit 25 Jahren hilft der Verein mit Sprachkursen Menschen aus aller Welt, in Deutschland und in der Region anzukommen. Die Bemühungen des Vereins gehen dabei über reine Sprachvermittlung hinaus. „Diese Schule hat so große Bedeutung für uns, das liegt uns am Herzen“, berichtete etwa Mutasem Hajjar. Der Syrer verließ 2014 seine Heimat, als er erkannte, dass die dortige Lage für seine Familie nur noch schlimmer werden würde. Von Deutschland und der deutschen Sprache wusste er damals fast nichts.


[Unter den Menschen, die das 25-jährige Bestehen des Vereins zur Integrationsförderung feierten, waren auch einige ehemalige Schülerinnen und Schüler]

Deutsch zu lernen war für ihn der erste Schritt zur Integration. Heute ist er Assistenzarzt in Meschede und betrachtet seine Lehrerin als Freundin. Denn neben dem Unterricht bemühen sich die Mitarbeiter des Vereins – seien es Lehrer oder Sozialpädagogen – etwa mit Exkursionen zu Ämtern oder Museen, die Kultur und die Strukturen in Unna zu vermitteln. Hervorgegangen ist der Verein zur Integrationsförderung aus einer Initiative von Lehrern des Berufsfortbildungswerks, wie Gründungsmitglied Josef Gras bei der Feier berichtete. Die ersten Kurse starteten 1992 und richteten sich damals überwiegend an Spätaussiedler.

Mit der Schließung des Landesstelle Unna-Massen wurde die Schülerschaft kleiner, aber auch bunter. Viele EU-Bürger, Türken, aber auch Menschen aus fast allen Teilen der Welt wurden unterrichtet. Seit einigen Jahren bilden Geflüchtete aus Syrien, dem Irak und Afghanistan die Mehrheit. Ein neuer Schwerpunkt sind daher auch Alphabetisierungskurse. Viele Menschen, die aus diesen Ländern kommen, benutzen die arabischen Buchstaben. Die lateinische Schrift müssen sie von Grund auf lernen.

Rund 8000 Schüler wurden in den vergangenen 25 Jahren hier unterrichtet.
[Quelle: Sebastian Pähler, Hellweger Anzeiger]